Nach einem Bericht von stern.de werden Ein-Euro-Jobs immer häufiger als billige Personalquelle missbraucht, wobei der Gesetzgeber aber die Ein-Euro-Jobs eigentlich als Mittel geschaffen hatte, die dem Arbeitslosen die Rückkehr in den Arbeitsmarkt ermöglichen sollte.
Viele Kommunen und gemeinützige Einrichtungen - wie etwa Kindergärten, Schulen oder Pflegeheime haben die Hartz 4 Reform aber dazu genutzt, um mit den staatlichen Zuschüssen neues Personal zu beschäftigen. Häufig wird dabei aber die reguläre Beschäftigung verdrängt und fehlendes Personal mit den billigen Arbeitskräften ersetzt, statt zusätzliche Arbeitsgelegenheiten zu schaffen - kritisieren die Gewerkschaften und die Erwerbslosen-Initiativen.
Im Oktober gab es bundesweit 263450 Langzeitarbeitslose, die sich mit etwas zum Arbeitslosengeld 2 dazu verdienen. Oft sind die Ein-Euro-Jobs begehrter als die Minijobs, da Arbeitslose das Geld aus einem Ein-Euro-Job komplett behalten dürfen.
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8.11.2005
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